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Seitenaufprall: Warum die Tür der günstigste Teil der Reparatur ist

Was bei einem Seitenaufprall kaputtgeht: Säulen, Schweller, Boden, Kopf- und Seitenairbags. Wie Sie auf Fotos einen Türtausch von einer Karosseriereparatur unterscheiden.

VinWind · Aktualisiert · Illustration: 3D-Modell, kein Foto eines echten Fahrzeugs

An der Seite liegt zwischen Aufprall und Insassen kaum etwas, deshalb bestehen die Seitenbereiche aus sehr festem Stahl und dort sitzen die Kopfairbags. Den Preis eines Seitenaufpralls bestimmt nicht die Tür, sondern ob Säule und Schweller betroffen sind.

Schichten des Seitenbereichs

Von günstig bis teuer
SchichtWas es istReparatur
Tür, Kotflügel, SpiegelAnbauteileAustausch und Lackierung
Verstärkung in der TürTräger im Inneren der TürZusammen mit der Tür
B-Säule, SchwellerTragende Struktur aus hochfestem StahlAustausch als Teilstück nach Herstellervorgabe, Schweißen, Karosserievermessung
Boden, Querträger, TunnelBasis der KarosserieRichtbank; oft wirtschaftlich nicht sinnvoll
Kopfairbags, Sitz-Seitenairbags, SensorenPassive SicherheitAustausch der Module, des Dachhimmels, oft des SRS-Steuergeräts

Anzeichen auf Fotos

  • Türspalte: Ist auch die hintere Tür verschoben, hat der Aufprall die B-Säule erreicht.
  • Schweller unter der Tür: Eine Delle oder ein Knick bedeutet Karosseriereparatur, nicht nur Türtausch.
  • Herabhängender Dachhimmel oder sichtbare Kopfairbags: Das SRS hat ausgelöst.
  • Das Rad auf der Aufprallseite steht schräg: siehe Fahrwerk und Räder.
  • Vergleichen Sie linke und rechte Seite aus gleichen Blickwinkeln. Der Spiegelvergleich zeigt Verschiebungen, die auf einem einzelnen Bild nicht auffallen.

Wie sich das Budget verändert

Ein Aufprall nur in die Tür ist eine überschaubare Reparatur. Ein Aufprall in Säule oder Schweller bedeutet bereits Schweißarbeiten an der tragenden Struktur, Geometrievermessung und fast immer Airbags. Mehr zur Vermessung: Karosseriegeometrie. Zu den Airbags: Airbags und SRS.